Wissen ist Macht

Wissen ist Macht
Dies wird wohl niemand abstreiten. Wissen ist eine Ressource, und wird ebenso ausgebeutet und bewacht. Wissen ist etwas das geschaffen werden kann. Hat aber jemand Wissen geschaffen dann will er dieses Wissen nach dem kapitalistischem Prinzip auch bewahren: Er muss es schützen. Selbst wenn nun jemand eigenständig (also ohne kenntnis darüber, wie und ob schon andere hier Erkenntnisse geschaffen haben) zum gleichen Ergebnis kommt, so war ein anderer zuerst da und der zweite kann seine Ergebnisse nicht verwerten. Dafür sorgt ein Patent. Ein Patent soll demjenigen, der eine wissenschaftliche Entdeckung macht, die Sicherheit geben, daraus auch Gewinn ziehen zu können. Da man in der Natur Wissen nicht besitzen kann (höchstens geheimnisse) wurden Patente geschaffen: Das ist eine künstliche Art des Anzeigens von Wissensbesitz.

Die Macht gehört dem Volke
Ups, wie passt das nun zusammen? Die Macht soll beim Volk liegen und nicht bei irgendwelchen Einzelpersonen oder Unternehmen. Wenn aber Wissen Macht ist und diese macht durch Patente geschützt wird, wie kann dann das Volk die Macht haben? Richtig, garnicht. Wer glaubt auch schon daran, dass das Volk Macht hat? Ach so, wir haben ja Wahlen. Aber aus dem Einheitsbrei wählen ist genau so gut, wie gar nicht zu wählen. Aus der Sicht des Einheitsbreis (=Regierenden) ist es sogar besser so, denn die können immer sagen: Was habt Ihr euch denn so, Ihr habt uns doch schließlich gewählt!

Da Wissen = Macht können wir folgendes formulieren:
Wissen gehört dem Volk
Wissen gehört allen und muss allen zugänglich sein. Damit ist sowohl das enzyklopädische Wissen gemeint, als auch prozedurales (Verfahren) und jedes weitere Wissen. Jedes Wissen muss von jedem Menschen einsehbar sein. Das persönliche Wissen (hier gemeint als das Wissen um Personen, das Privatwissen) ist ein kleiner Zweig über den extra diskutiert werden muss - denn hier liegt sehr viel Macht im Konflikt mit Persönlichkeit.

Die Wissenschaft ist eine Volksangelegenheit und keine Unternehmerische / Kapitalistische.

Ich freue mich auf Meinungen / Gegendarstellungen zum Thema.

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Also Patente sind im allgemeinen zwar dafür da, Wissen zu schützen, ABER die meisten Erfindungen werden garnicht zum Patent angemeldet - n.h.M. werden ca. 40% des patentierbaren überhaupt über Patente geschützt. Zudem werden Patente und der Offenlegungsschrift nach 18 Monaten veröffentlicht. Und diese Offenlegungsschriften (sollen) alle Informationen beinhalten, so dass ein Fachmann das Patent nachvollziehen kann und sich einen "bauen" kann :)
Interessanter Ansatz von dir - wird auch teilweise durch den OpenInnovation-Ansatz verfolgt und ist zur Zeit recht beliebt. Inwieweit das nachhaltig ist - keine Idee.

Dennoch ist die Frage, ob Innovationen und damit mehr Wissen überhaupt generiert werden würde, wenn es Patente nicht gäbe. Denn grundsätzlich sind Menschen veränderungsavers und damit auch die von Menschen geführten Unternehmen. Die Frage ist, was würde passieren, wenn nur noch Menschen, die aus ideellen Gründen forschen/entwicklen (und es immer und überall den Menschen kostenlos zur Verfügung stellen)??? Man müsste sich man vorstellen alle Erfindungen, die Unternehmen aufgrund von Patenten gemacht haben, wären nciht erfunden worden oder später. Denn in Unternehmen finden sich auch Menschen zusammen, die alleine bestimmte Dinge nciht realisiert hätten.

Das waren mal meine Gedanken zu dem Thema.

Typische BWLer Gedanken ;)

Statt über die von mir angesprochene Macht zu Reden, redet der BWLer nur über Geld. Natürlich ist Geld ebenfalls Macht, aber Macht nicht nur auf Geld begründet, sondern, wie oben dargestellt, eben auch auf Wissen.

Nun ist Wissenschaft eine Arbeit und sollte als solche auch entlohnt werden. Mein Punkt ist der: Genau wie die allgemeine Bildung ist dies eine Sache der gesamten Gesellschaft und nicht einzelner Gruppierungen / Unternehmen. Der ganze Bereich gehört zurück in die Öffentlichkeit. Ja, das wäre ein starker Umbruch. Hier ist auch nur eine Idee veröffentlicht und kein Masterplan. Aber die Aussage ist: Bildung und Wissen muss vor Machtmißbrauch geschützt werden. Das geht nur durch Zugang für jeden zu allem Wissen. Denn was jeder weiß, kann nicht mißbraucht werden.

Nichts typisch BWLer ;)

Ich hab nicht einmal das Wort Geld geschrieben. OK - ich werd mir bis morgen noch ein paar Gedanken machen über Wissen und Macht. Ich hab nur angeregt darüber nachzudenken, wie unser Leben undere Gesellschaft aussehen würde, wenn Unternehmen Innvovationen nicht mehr schützen könnten. Es ging um den Fortschritt der Menschheit in seiner Gesamtheit, wie dieser erreicht werden kann und ob der Fortschritt im selben Maße sich entwickeln würde, wenn nur noch ideell geprägte Menschen forschen und entwickeln würden.

grüßle

P.S.: Was ist eigentlich mit Machtmißbrauch druch zu einfach zu erlangendes Wissen, wie die Atombombe und Raketenbausätze im Internet.

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Christopher's tweets

  • heute mal als erster: Gute Nacht. vor 10 Stunden 58 Minuten
  • @SirRobin78 Wahrscheinlich nicht. Aber für mich fühlt sich das so an. Denke, das ist bei jedem anders. Ich hoffe es kommt am Dienstag :) vor 11 Stunden 3 Minuten
  • I loled. RT @HubertMayer: Blöde Eigenart der Kölner Biergläser http://t.co/MMLV08tF vor 12 Stunden 57 Minuten
  • @DieSteph Ohje, da wird sich die Klassenfahrt die gerade von Tübingen dahin unterwegs ist aber nicht freuen #barcelona vor 12 Stunden 57 Minuten
  • Live Trolling. #ideen für den #sinndeslebens vor 13 Stunden 14 Minuten